Lohnt sich Liefern für meinen Laden? Wann lohnt es sich? Viele Gastronomen stellen sich solche Fragen. “Gastroflüsterer” Kemal Üres ist dem Thema für uns nachgegangen. In seiner Reportage besucht der Branchenkenner vier sehr unterschiedliche Betriebe in Hamburg. Was bleibt nach Provision, Verpackung und Auslieferung? Welche Prozesse braucht es? Wie steuert ihr die Auslastung und Qualität im Alltag?
Mehr als 850.000 Abonnenten folgen Üres auf Instagram, TikTok, YouTube und LinkedIn. Er gehört zu den bekanntesten Stimmen der deutschen Gastro-Szene, betreibt selbst mehrere Konzepte und ist Gründer der Gastro Business School. Seine Nähe zur Branche, sein kritischer Blick und sein offener Dialog erlauben Einblicke in die Küchen und Konzepte des Delivery-Marktes.
Das Spektrum reicht vom Nachbarschafts‑Café, das Bestellungen mit schlanker Karte als Zusatzgeschäft nutzt, bis zum Pizza‑Lieferservice, der sein Geschäft mit einem leistungsstarken Ofen, Standards und kurzen Wegen skaliert, die hohe Bestellnachfrage in konsequenter Qualität bedient. Mit dabei ist auch ein türkisches Restaurant, das Dine‑in und Delivery entkoppelt und an eine Ghost‑Kitchen denkt. Sowie ein koreanisches Konzept, das seine Sichtbarkeit per Bestellplattform über die Laufkundschaft hinaus erhöht, seine Bewirtung und den Außer-Haus-Verkauf durch eine präzise Steuerung nachfragegerecht ausbalanciert.
Gemeinsame Nenner der vier Betriebe sind eine fokussierte Menüauswahl, saubere Abläufe und eine kluge Steuerung, passend zum jeweiligen Konzept. Die Bestellplattform schafft Sichtbarkeit, Reichweite und öffnet Türen. Der Erfolg entsteht in der Küche.
Für alle, die über Lieferung nachdenken, neu starten oder sich verbessern möchten – und dafür unverstellte Einblicke aus unterschiedlichen Konzepten suchen.