- Nachfrage-Boom bei Double Cheeseburgern und Hot Wings während des Turniers
- Höchstes Bestellaufkommen in Berlin, Spitzenwerte beim durchschnittlichen Warenkorb in Augsburg
- Münchener stoßen vor dem Fernseher mit Augustiner an, Hamburger bevorzugen Mango-Lassi
- Rekord-Bestellungen zur Halbzeit beim WM-Auftakt der deutschen Elf, Rückgang beim finalen Turnierspiel
Berlin, 15. Juli 2026 – Ein deutliches Plus bei Bestellungen zu späteren Uhrzeiten verzeichnete Lieferando während der Fußball-Weltmeisterschaft. Besonders beliebt waren Klassiker wie Cheeseburger, Pommes frites und Pizza Margherita, oft aufgewertet zu reichhaltigeren Varianten wie Double Cheeseburgern, Cheese Fries oder Hot Wings. Dies belegt eine aktuelle Datenanalyse von Lieferando für den Zeitraum vom 11. Juni bis 10. Juli 2026 in zehn deutschen Großstädten.
„Eine Vielzahl unserer Konsument:innen teilt eine große Leidenschaft für den Fußball. Große Sportereignisse zeigen besonders deutlich, wie flexibel und vielseitig die Nation isst. Während der Weltmeisterschaft speisen die Fans oft gemeinsam und haben vielerorts für überraschende Ergebnisse vor den Fernsehern gesorgt. Die Bestelltrends von Lieferando zeigen auf, was deutsche Fans während der Spiele konsumieren“, sagt Lieferando-Geschäftsführer Lennard Neubauer.
Der Trend zu größeren und reichhaltigeren Portionen ist während des Turniers besonders auffällig. Der Double Cheeseburger verzeichnete in mehreren Städten einen massiven Zuwachs: So kletterte die Nachfrage im Vergleich zum Zeitraum vor der Weltmeisterschaft in Hannover um 126 Prozent. Auch in Hamburg (+116 %), Düsseldorf (+112 %), München (+110 %) und Köln (+100 %) verdoppelte sich die Nachfrage oder zog sogar noch an.
Bei den klassischen Beilagen setzen die deutschen Fans hingegen auf altbewährte Favoriten: Pommes frites bleiben während der WM-Wochen die unangefochtene Nummer eins der meistbestellten Beilagen in der gesamten Republik, wobei reguläre Pommes und Curly Fries die städtischen Rankings dominierten. Gleichzeitig zeigt sich auch hier der Wunsch nach mehr: Cheese Fries entwickelten sich in mehreren Städten zum beliebten Upgrade, etwa in Berlin (+37 %) und Leipzig (+58 %).
Die wohl spektakulärste Aufsteigergeschichte dieser Weltmeisterschaft schrieben jedoch die Chicken Wings. Hier legten im Städtevergleich vor allem die scharfen Hot Wings phänomenal zu: Spitzenreiter ist Essen mit einer explosionsartigen Steigerung der Bestellungen um 3.600 Prozent, gefolgt von Düsseldorf (+2.700 %), Hannover (+2.300 %) und Frankfurt am Main (+1.200 %).
Neben Burgern, Pommes und Pizza greifen viele Kunden während der WM auch zu Sushi, Bowls und japanisch inspirierten Gerichten – gerade in den Großstädten. Obwohl italienische, internationale und amerikanische Speisen weiterhin das allgemeine Bestellvolumen dominierten, verzeichnete die japanische Gastronomie dahinter das stärkste Wachstum. In Berlin, Hamburg und Köln belegte sie beim Bestellanstieg sogar Platz eins, in München Platz zwei. Besonders deutlich fiel der Zuwachs in Hamburg und Köln mit jeweils 10 Prozent aus.
Während des Turniers sicherte sich Berlin die Spitzenposition bei den Bestellungen, gefolgt von Hamburg, München, Köln und Dortmund. Berlin verzeichnete zudem das stärkste Wachstum im Vergleich zum Zeitraum vor der WM. Auch an den Spieltagen der deutschen Nationalmannschaft war Berlin der Bestellmeister, dicht gefolgt von Hamburg, München, Köln und Dortmund.
Augsburg führt das Ranking beim durchschnittlichen Warenkorb mit 33 Euro an, gefolgt von Nürnberg, München, Mannheim und Karlsruhe. Hinsichtlich der durchschnittlichen Warenkorbgröße lag Krefeld mit vier Artikeln je Bestellung an der Spitze, vor Wuppertal, Bochum, Dresden und Mannheim.
Deutschlandweit war Coca-Cola das am häufigsten bestellte Getränk, gefolgt von Fanta Orange. Gleichzeitig zeigen sich deutliche regionale Unterschiede: In München belegte Augustiner Bier den Spitzenplatz, während in Essen Stauder Pils ein Plus von 49 Prozent verzeichnete und in Düsseldorf Krombacher Pils den Sieg holte.
In mehreren Städten stieg zudem das Interesse an zuckerfreien Getränken. So wuchs die Nachfrage nach Coca-Cola Zero in Berlin, Hamburg, Hannover und Düsseldorf dynamischer als jene nach klassischer Coca-Cola. Ein überraschender Gewinner war Mango-Lassi, das in Hamburg mit einem Zuwachs von 49 Prozent und auch in Frankfurt am Main (+28 %) das stärkste Wachstum erzielte.
Die Halbzeitpausen der deutschen Partien fielen unterschiedlich aus. So war ein markanter Anstieg beim Auftaktspiel gegen Curaçao zu verzeichnen: In der Halbzeitpause vervielfachte sich das Bestellvolumen auf das 2,3- bis 2,7-Fache des normalen Niveaus. Bei den nachfolgenden Begegnungen gegen die Elfenbeinküste und Ecuador blieb ein vergleichbarer Halbzeit-Peak aus. Beim finalen Spiel der deutschen Mannschaft gegen Paraguay sank das Bestellvolumen zur Halbzeit sogar unter das Normalniveau.
Durch die späten Anstoßzeiten gab es besonders viele Bestellungen bis in die Nacht. Lieferando reagiert darauf mit einer wachsenden Zahl an Partnern, die auch nachts für Bestellungen zur Verfügung stehen. So wurden die Lieferzeiten in fast allen Städten bis Mitternacht ausgedehnt, teilweise sogar bis in die Morgenstunden. In den Metropolen Berlin, Hamburg, München und Frankfurt ermöglicht Lieferando am Wochenende Lieferungen sogar rund um die Uhr.
Selbst zu vorgerückter Stunde ließ das Bestellfieber bei den späten Spielen nicht nach. In der Zeit zwischen Mitternacht und 1 Uhr standen bei den Restaurant-Bestellungen traditionelle Fan-Klassiker wie Cheeseburger, Pommes frites, Pizza Margherita und Coca-Cola hoch im Kurs. Der Cheeseburger verteidigte seine Position als Spitzenreiter unter den Gerichten bis um 3 Uhr nachts.
Ein Trend war auch im Convenience-Bereich zu beobachten: Pünktlich um Mitternacht waren vor allem Biere und Softdrinks wie Augustiner Hell, Coca-Cola und Coca-Cola Zero besonders gefragt, während in den frühen Morgenstunden vermehrt regionale Biere und Energy-Drinks wie Red Bull bestellt wurden.
Die Analyse veranschaulicht darüber hinaus, welche Artikel abseits klassischer Restaurantbestellungen während des WM-Turniers besonders stark nachgefragt wurden. Lieferando hat sich längst zu einer Plattform für den täglichen Bedarf entwickelt, auf der Konsument:innen neben Mahlzeiten auch Lebensmittel, Apothekenwaren und Alltagsartikel ordern können. Hierfür steht den Kund:innen deutschlandweit eine Auswahl von rund 48.000 Partnern bereit.
Über Lieferando bietet Flink ein breites Sortiment an Lebensmittel und Haushaltsartikeln an. Zu den Favoriten während der WM zählten Gurken, Bananen und Cherrytomaten. Bei Apotheken-Partnern wurde besonders häufig zu Nasenspray, Schmerztabletten und Elotrans gegriffen, während im Elektronik-Segment vor allem WLAN-Repeater, Ventilatoren und Batterien gefragt waren. Insgesamt unterstreichen diese Trends, wie prägend die Weltmeisterschaft das Konsumverhalten über diverse Produktgruppen und Regionen hinweg beeinflusst hat.
Für die Analyse wurden die Lieferando-Bestelldaten aus Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig und München für den Zeitraum vom 11. Juni bis 10. Juli 2026 ausgewertet. Einzelne Vergleiche auf Stadt- und Produktebene basieren auf einer Gegenüberstellung dieses WM-Zeitraums mit der Phase vor dem Turnier (15. Mai bis 10. Juni 2026).