Just Eat Schweiz veröffentlicht zum sechsten Mal den jährlichen Daten-Report

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Die Auswertung von 1,5 Millionen aktiven Kund:innen macht deutlich: Angesichts globaler politischer und wirtschaftlicher Turbulenzen sowie spürbarer Preissteigerungen in zentralen Lebensbereichen agieren diese zwar zurückhaltender, suchen aber verstärkt nach kleinen Freuden. Die Devise lautet: «Ich gönne mir jetzt etwas für mein Wohlbefinden.»

10 aktuelle Trends werden im Report vorgestellt - daraus lassen sich drei zentrale Bedürfnisse erkennen: Der Wunsch nach kleinem, erschwinglichem Luxus, die Nachfrage nach maximaler Convenience sowie das Bedürfnis nach absoluter Verlässlichkeit. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, hat Just Eat sein On-Demand-Angebot 2025 stark ausgebaut und verzeichnet ein Wachstum von 520% innerhalb eines Jahres. Neben Mahlzeiten werden nun auch Blumen, Tierfutter, Apotheken- und Gesundheitsprodukte sowie Selfcare-Artikel (Magic X) innerhalb von 45 Minuten geliefert.

Just Eat-Kund:innen gestalten ihr Essen zunehmend selbst: Sie kombinieren Portionen, Zutaten und Getränke nach eigenen Vorlieben. Das zeigt sich besonders am Customization-Trend: Eigene Bowls werden heute fünfmal so oft gewählt wie fertige Gerichte, auch Wunschpizzen verzeichnen einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu vor fünf Jahren (+350%). Flexibel wählbare Proteine verstärken diesen Trend: Gastronomie-Partner verwandeln ihre Bowls und Salate in individualisierbare Protein-Hubs, in denen Art und Menge der Proteine frei bestimmt werden können. Vor allem pflanzliche Optionen gewinnen an Bedeutung; Tofu wurde 57% häufiger bestellt als im letzten Jahr. Um neue Aromen auszuprobieren und bewusster zu konsumieren, werden zudem immer mehr kleinere Portionen gewählt. Gerichte zum Teilen erfreuen sich ebenfalls zunehmender Beliebtheit (+40%).

Im Büroalltag wird das Bedürfnis nach Flexibilität deutlich: Beim Trend Corporate Lunch definiert die Generation Z das Mittagessen neu. Die Wahl der Mahlzeit soll persönliche Werte widerspiegeln und zugleich erschwinglich, nahrhaft und hochwertig sein. Die Gastronomie reagiert mit ausgefallenen Saucen und Add-ons, die als kleine Luxusartikel dienen. Gleichzeitig wächst das Interesse an komplexen Aromen wie Umami, das Gerichten mehr Tiefe verleiht: Bestellungen mit Miso stiegen um 70%, jene mit Kimchi um 65% gegenüber dem Vorjahr. Auch im Getränkebereich suchen Kund:innen nach besonderen Genusserlebnissen: Unter dem Trend Powered by Pop entstehen neue, experimentelle Getränke, bei denen Individualität wichtiger ist als der Preis. Matcha-Getränke legten um 130% zu, Chai um 110%, Cold Brew um 55%, Kokosnuss-Drinks um 45% und Kombucha um 38%.

Um den Alltag der Kund:innen unkomplizierter zu gestalten, setzt Just Eat konsequent auf On-Demand – ein Bereich, in dem das Unternehmen eine Pionierrolle einnimmt. Unter der Vision «Empower Everyday Convenience» erreichten die Bestellungen in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 520 %. Das Sortiment wurde 2025 deutlich erweitert, unter anderem um Tierfutter, Blumen sowie Selfcare- und Gesundheitsprodukte. Die Daten zeigen: In einer Gesellschaft, in der Zeit zur wertvollsten Ressource geworden ist, gewinnt die Devise «less effort, more living» an Bedeutung. Obwohl On-Demand in der Schweiz noch am Anfang steht – geprägt durch traditionelle Einkaufsgewohnheiten, hohe Supermarktdichte, restriktive Öffnungszeiten und logistische Herausforderungen –, signalisieren Urbanisierung, neue Arbeitsmodelle und eine digital affine Generation ein deutliches Wachstum, besonders in städtischen Zentren.

Auswahl Fakten aus dem Report:

  • Höchster Warenkorbwert: Kanton Schwyz
  • Höchste Trinkgeldbeträge: Appenzell Innerrhoden
  • Loyalster Kunde: In Basel, 590 Bestellungen im 2025
  • Höchster Trinkgeldbetrag 2025: CHF 62 in Bern
  • Stadt mit den meisten Tierfutterbestellungen: Winterthur
  • Bestseller Tierfutter: Katzenfutter für gesunde Verdauung
  • Bestseller Selfcare: Gleitgel
  • Meiste Bestellungen von Selfcare-Produkten: Zürich (Gleitgel, Masturbatoren, rote Handschellen)
  • Meiste Blumenbestellungen: Zürich
  • Meiste Lebensmittelbestellungen: Zug (Nummer 1: dunkle Schokolade)
  • Meiste Nachbestellungen: Basel-Stadt (Nummer 1: Nachos)
  • Meiste Bestellungen scharfer Gerichte: Schwyz
  • Meiste Alkohol-Bestellungen: St. Gallen

Über Just Eat Takeaway.com

Gegründet im Jahr 2007 als Eat.ch von ehemaligen HSG-Studenten, ist Just Eat heute die führende Lieferplattform der Schweiz. Landesweit vernetzt das Portal 7’000 Anbieter mit rund 1,5 Millionen aktiven Kunden und deckt über 90 % aller Postleitzahlen ab. Die Bestellungen werden entweder direkt durch die Betriebe oder über das eigene Logistiknetz mit festangestellten Fahrern ausgeliefert. Der Schweizer Hauptsitz befindet sich in Zürich, Geschäftsführer ist Lukas Streich.

Von internationalen Ketten über unabhängige Familienbetriebe bis hin zu einem stetig wachsenden Retail-Angebot versteht sich Just Eat als starker Partner für Handel und Gastronomie. Das Unternehmen strebt eine Pionierrolle im dynamischen On-Demand-Markt an – ein Segment, in dem sich die Bestellungen hierzulande allein im letzten Jahr verdoppelt haben. Der Begriff steht für die sofortige Verfügbarkeit von Produkten bei Bedarf. Um diese Nachfrage zu bedienen, baut Just Eat sein Logistiknetz kontinuierlich aus.

Die Muttergesellschaft Just Eat Takeaway.com mit Sitz in Amsterdam gehört mit 362'000 Partnern in 16 Ländern zu den weltweit führenden Unternehmen für Online-Lieferungen. Im Jahr 2025 wurde Just Eat Takeaway.com von Prosus übernommen. Der globale Technologiekonzern agiert in mehr als 100 Märkten und entwickelt Lifestyle-E-Commerce-Unternehmen, die zusammen über zwei Milliarden Kunden bedienen. Zudem ist die Gruppe grösster Aktionär von Tencent, einem der wertvollsten Unternehmen der Welt.

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