Der Schweizer Markführer Just Eat stellt wöchentlich einen aktuellen Food Trend aus dem Jahresreport vor. Heute:

Positive Eating, Teil 2: Local Exotics

Positive Eating beinhaltet diverse Ernährungsformen und damit verbundene Themen. Übergreifend steht der Trend für die Beziehung zwischen unseren Ökosystemen und unserer Ernährung, die immer ganzheitlicher wird. Heute stellen wir den zweiten Teil aus dem Positive Eating-Trend vor: Local Exotics.

Vor ein paar Jahren war der Begriff in aller Munde: Superfoods. Laut Wörterbuch handelt es sich dabei um ein «nährstoffreiches Lebensmittel, das als besonders förderlich für Gesundheit und Wohlbefinden erachtet wird». Der Haken: Viele dieser Produkte werden in der Ferne angepflanzt. In Zeiten, die von Klima- und Umweltthemen geprägt sind, scheinen Konsument:innen gegenüber Acai oder Goji kritischer eingestellt zu sein. In der Just Eat-Marktforschung nehmen 71% exotische Lebensmittel als problematisch wahr:

Local Exotics_Just Eat
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Aus diesem Grund versuchen mittlerweile auch Schweizer Produzent:innen Superfoods lokal anzupflanzen. Dafür kommen moderne Technologien wie beispielsweise das Indoor Farming zum Einsatz. Nachhaltig agierende Gastronom:innen ersetzen oftmals die exotischen Elemente eines Gerichts durch heimische Alternativen (zum Beispiel Guacamole aus Erbsen statt Avocado).

55 Prozent der Teilnehmer:innen versuchen auf exotische Lebensmittel mehrheitlich zu verzichten. Werden die Produkte hingegen konsumiert, sind am beliebtesten:

Local Exotics_Just Eat
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Local Exotics_Just Eat

Ganz allgemein werden auch Lebensmittel aus der Region aufgrund der örtlichen Nähe zum Hersteller über alle Eigenschaften hinweg deutlich besser bewertet als noch vor 10 Jahren. In Krisenzeiten hängt diese Rückbesinnung auf lokale und regionale Produkte in erster Linie mit dem Wunsch zusammen, Vertrauen und Sicherheit zurückzugewinnen. Zwei von fünf Schweizern entscheiden sich bei jedem Einkauf für regionale Produkte - 2017 war es nur jede fünfte Person.

Über Just Eat Takeaway.com

Über Just Eat Schweiz
Just Eat wurde 2007 als Eat.ch von ehemaligen HSG-Studenten gegründet und hat sich zur führenden Lieferplattform der Schweiz entwickelt. Das Unternehmen vernetzt schweizweit 7’000 Partner mit rund 1,5 Millionen aktiven Kund:innen und erreicht dabei über 90 Prozent aller Postleitzahlen. Bestellungen werden entweder direkt von den Partnern oder über die eigene Just Eat-Logistik mit ordentlich angestellten Fahrer:innen ausgeliefert. Der Schweizer Hauptsitz befindet sich in Zürich; Geschäftsführer ist Lukas Streich.

Ob grosse internationale Ketten oder unabhängige Familienbetriebe: Just Eat versteht sich als Partner der Gastronomie. Das Unternehmen strebt zudem eine Pionierrolle im dynamischen On-Demand-Markt an – einem Segment, dessen Bestellungen sich allein im letzten Jahr verdoppelt haben. On-Demand bedeutet, dass eine Dienstleistung oder ein Produkt sofort bei Bedarf verfügbar ist. Um diesem Anspruch gerecht zu werden und noch mehr Partner an die Plattform zu binden, erweitert Just Eat sein Logistik-Netzwerk kontinuierlich. Das übergeordnete Ziel: Alles, was in einer Stadt erhältlich ist, soll in unter 45 Minuten ausgeliefert werden.

Der Mutterkonzern Just Eat Takeaway.com hat das On-Demand-Modell international bereits erfolgreich etabliert: Europaweit kooperiert das Unternehmen mit 160 Lebensmittel- und Convenience-Marken an knapp 13’000 Standorten. Weltweit verbindet Just Eat Takeaway.com Kund:innen mit 362’000 Partnerbetrieben in 16 Ländern.

Im Jahr 2025 wurde Just Eat Takeaway.com durch den globalen Technologiekonzern Prosus übernommen. Die Akquisition erfolgte im Rahmen eines empfohlenen öffentlichen Übernahmeangebots und führte im Anschluss zum Delisting des Unternehmens von der Börse.

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