EAT.ch, der Schweizer Marktführer mit über 3'500 Partner-Restaurants, hat mit einem renommierten Marktforschungsinstitut eine schweizweite, repräsentative Umfrage durchgeführt. Diese wurde zuvor bereits im 2018 umgesetzt. Gemeinsam mit externen Experten schätzte EAT.ch das damalige Umsatzvolumen des Food Delivery Marktes Schweiz (Definition: Frisch zubereitetes Essen bestellen und liefern lassen) auf 1.28 Milliarden CHF. Innert zwei Jahren ist dieser Gesamtmarkt nun um 65% auf 2.1 Milliarden CHF gewachsen. Der Online-Anteil aller Delivery-Bestellungen ist sogar um 100% gestiegen und liegt nun bei 1.2 Milliarden CHF - so gross wie der damalige Gesamtmarkt vor zwei Jahren. Auch wurde erneut der «Online Food Delivery User» beleuchtet und zum ersten Mal konkrete Gründe, die eine Bestellung auslösen, abgefragt. Einen Teil der Ergebnisse stellt EAT.ch Medienschaffenden unter diesem Link zur Verfügung.
Knapp 70% der an der Umfrage teilgenommenen Personen gehören zu den «Online Food Delivery Usern»: Diese bestellen mehr als einmal im Jahr ihr Essen online (über eine Webseite oder App) und lassen es sich liefern. 28.5% der «Online Food Delivery User» sind sogenannte «Heavy User»: Sie bestellen mehr als 2-3 x pro Monat online. Es finden sich doppelt so viele «Heavy User» im Alterssegment 16-39 Jahre gegenüber dem Alterssegment 40-65 Jahre. Zudem ist der Männer-Anteil bei den «Heavy Usern» mit 57% gegenüber den Frauen deutlich höher. 63% der «Heavy User» befinden sich in einem Vollzeit-Arbeitsverhältnis und davon verdienen 36% mehr als CHF 8’000 im Monat. Es ist daher plausibel, dass Personen die mehr arbeiten und mehr verdienen vermehrt Food Delivery nutzen.
Online Food Delivery entstand aus dem Bedürfnis einer mobilen, digitalen Gesellschaft und wird weiter dynamisch wachsen. Doch: Was sind konkrete Gründe, die letztendlich zu einer Bestellung führen? Die Auswertung hat ergeben, dass besonders junge Personen (16-39 Jahre) für entlastende Convenience-Angebote empfänglich sind. Je älter die befragten Personen sind, umso mehr Zeit nehmen sich diese um selber zu kochen und entsprechend einzukaufen. Die oftmals verbreitete Meinung, junge Menschen sind nicht mehr fähig zu kochen, lässt sich hier nicht bestätigen. Im Gegenteil: Nur 17% der Teilnehmer*innen zwischen 16-29 Jahren bestellen deswegen ihr Essen. Die meistgenannten Gründe stehen im Zusammenhang mit einem zeitintensiven Berufsleben.
Pizza, Pasta und Risotto: Die italienische Küche ist in allen vier Altersgruppen sowie in allen drei abgefragten Consumption-Segmenten (Delivery, Restaurant, Take Away) die Beliebteste. Schweizer Gerichte liegen im Delivery-Segment auf Platz 8, hingegen bei der Konsumation im Restaurant sind Speisen wie Rösti, Älplermagronen und Bratwurst auf dem zweiten Platz. Türkisch ist mit 15% Wachstum gegenüber 2018 die am schnellsten gewachsene Küche im Bereich Delivery. Besonders beliebt ist sie bei den 16-29 jährigen: Diese bestellen doppelt so viel türkisch wie die 50-65 jährigen.
Bereits im 2018 wurde die gleiche Marktforschungsstudie durchgeführt und das Volumen des Delivery Marktes Schweiz auf 1.28 Milliarden CHF geschätzt. Die neue Schätzung - gemeinsam mit externen Experten definiert - liegt bei 2.1 Milliarden CHF. Damit ist der Gesamtmarkt Schweiz um 64% gewachsen. Der Online-Anteil (Bestellungen über Webseite und App) innerhalb des Gesamtvolumens stieg innert zwei Jahren sogar um 100% an und ist heute so gross wie der damalige Gesamtmarkt. Der Anteil Online / Offline bei allen Delivery-Bestellungen lag im 2018 bei 50% zu 50%. Nun beträgt der Online-Anteil 61% und ist somit gegenüber dem Offline-Anteil innert zwei Jahren um 11% Punkte gewachsen.