Vom schillernden Dubai in die Mozartstadt Salzburg: Joakim Lidberg versteht das Gastgewerbe wie kaum ein anderer. Mit der Übernahme der Markthalle in der Panzerhalle hat er sich zum Ziel gesetzt, ein modernes, urbanes Genuss-Zentrum zu schaffen, das dank der Kooperation mit der heimischen Bestellplattform Lieferando Österreich nun auch mobil wird.
Joakim Lidberg ist ein Mann, der die Welt gesehen hat. Geboren in Schweden, ausgebildet in der Schweiz und beruflich gereift in den Metropolen der Welt, führte ihn sein Weg schließlich nach Salzburg. „Ich war schon als Kind neugierig auf das, was auf der anderen Seite passiert“, erzählt er uns im Gespräch. Seit fast 20 Jahren ist die Mozartstadt nun seine Heimat – und der Ort, an dem er Gastronomie neu denkt. In der Panzerhalle in Salzburg hat er mit der pulsierenden Markthalle ein einzigartiges Zusammenspiel regionaler und internationaler Genüsse übernommen. Um stets die perfekte Mischung für die vielseitigen Gäste zu bieten, baut er das Angebot unermüdlich um neue Geschmacksrichtungen und Stand-Konzepte aus. Mit dem Launch auf der Lieferando-Plattform wurde dieses “Best-of” der Aromen nun digital für die Salzburger:innen zugänglich.
Die Panzerhalle ist dabei wahrlich eine sorgfältig kuratierte kulinarische „Bucket List“: Für den perfekten Morgen sorgen Nora's Breakfast & Brunch, das Marktcafé und regionale Backwaren von Unterbäck, während sich hier für das Mittagessen gesunde Klassiker von Fit Bowl oder knackige Salate von Harry’s Salatbar (Xunds Eck) finden. Wer es lieber international mag, kann ebenfalls aus einer breiten kulinarischen Palette wählen: von perfektionierten Smashburgern von Smashez, authentischen Köstlichkeiten von Surya und Little Thai bis hin zu feinstem Sushi von Katz Sushi Plus und orientalischen Gaumenfreuden der Persischen Hütte. Ein großer Beitrag zur süßen Vielfalt kommt zudem von der Aycanicook Patisserie und für Liebhaber:innen edler Tropfen bietet The Pour Bar die Möglichkeit, die bestellte Mahlzeit auch um eine Flasche Wein zu ergänzen.
Wer hier einen Stand leiten möchte, muss mehr mitbringen als nur einen soliden Businessplan. „Für mich ist das eine sehr persönliche Sache“, erklärt Lidberg. Das Auswahlkriterium: Er sucht nach Herzblut und Leidenschaft. Gleichzeitig pusht er seine Gastronom:innen zu Höchstleistungen.
Jeder Stand sollte auf jeden Fall ein oder zwei Gerichte auf der Karte haben, bei denen die Leute sagen: ‚Wow, bist du narrisch, ist das gut.Joakim Lidberg
Doch Joakim Lidberg würde seinem Ruf als kulinarischer Visionär nicht gerecht werden, würde er sich mit dem Status quo zufriedengeben. Seine Vision: die Revolution des Warenkorbs. Wenn eine Gruppe von Freund:innen nach unterschiedlichen Geschmäckern verlangt – sei es Sushi, Burger oder Pizza – müssen zurzeit mehrere Bestellungen aufgegeben werden. In der Zukunft will Lidberg die Vielfalt von verschiedenen Restaurant-Konzepten in einer einzigen Lieferung bündeln, sodass alle Gerichte gleichzeitig bei den Kund:innen ankommen.
Lidbergs Ambitionen machen beim digitalen Lieferservice nicht halt. Sein nächster Coup? Ein Stück Schweden für Salzburg. Mit dem ‚Kräftskiva‘-Fest peilt er in der Zukunft nichts Geringeres als einen Weltrekord an: 5.500 Menschen sollen in der Panzerhalle zusammenkommen, um den bestehenden Rekord aus den USA zu überbieten und gemeinsam die meisten Flusskrebse der Welt zu verspeisen. Und was genießt ein Visionär wie er, wenn in der Panzerhalle nach einem langen Tag Ruhe einkehrt? Trotz seiner Liebe zur Abwechslung bleibt er seinen Wurzeln treu: „Die Fleischbällchen nach dem Rezept meiner Mutter und meiner Oma kann so schnell nichts schlagen.“