Lieferando erweitert seinen Lieferservice um zusätzliche Flottenpartner und expandiert in weitere Städte
Berlin, 17. Juli 2025 – Lieferando erweitert seinen Lieferservice in Deutschland um zusätzliche Flottenpartner. Bis Frühling nächsten Jahres sollen diese rund fünf Prozent aller Bestellungen ausliefern. Kern der Auslieferung bleibt Takeaway Express, die Logistikgesellschaft von Lieferandos Mutterkonzern. Diese wird weiter die mit Abstand größte Flotte stellen und bleibt in über 70 Prozent ihrer Städte Lieferpartner. Andernorts beauftragt der Bestellmarktplatz örtlichen Logistikunternehmen, um die Anforderungen von Gastronomen, Einzelhändlern und Endkunden flexibler zu bedienen. Das optimierte Modell wird auch die Expansion in zahlreiche weitere Städte beschleunigen.
“Das flexiblere Flottenpartnernetzwerk stärkt unsere Auslieferung, macht sie agiler und effizienter”, erläutert Lennard Neubauer, Geschäftsführer von Lieferandos Marktplatzgesellschaft. Das sei ein wichtiger Schritt auch zum Ausbau der Kapazitäten, Servicezeiten und Versorgung in Randbezirken. “Steigende Kundenanforderungen und der Wettbewerb um die letzte Meile erfordern kürzere Lieferzeiten, mehr Agilität und einen schnelleren Ausbau für unsere knapp 45.000 Partner aus Gastronomie und Einzelhandel.“
In der Branche sind spezialisierte Logistikdienstleister üblicher Standard. Demgegenüber beauftragte Lieferando bislang fast ausschließlich seine deutsche Schwestergesellschaft mit deren direktangestellten Fahrern. Nun optimiert die Bestellplattform ihren Service zweigleisig: mit Takeaway Express in besonders nachfrageintensiven Gebieten, flankiert von lokal agileren Lieferunternehmen wo nötig. Diese liefern dort schon länger auch für andere Anbieter aus, mit entsprechenden Synergien. Die Auftragsverteilung wird von Stadt zu Stadt variieren, abhängig von den örtlichen Anforderungen.
Infolge der Auftragsverlagerung plant Takeaway Express eine Reduktion seiner Flotte um bundesweit 20 Prozent. Ab Ende des Jahres dürften in diesem Zuge bis zu 2.000 Fahrer entlassen werden. Die Betroffenen werden mit einem Sozialplan unterstützt. In einem Interessenausgleich mit dem zuständigen Gesamtbetriebsrat soll auch die Optimierung des Betriebs in seinen besonders nachfragestarken Liefergebieten verhandelt werden.