Seit fünf Jahren veröffentlicht Just Eat, der Delivery-Marktführer mit 5'800 Partner-Betrieben, zum Jahresende die aktuellen Food Trends der Schweiz. Basierend auf der Analyse von Bestelldaten und Gesprächen mit Gastronomiepartnern zeichnen sich drei zentrale Trends ab: Virtual Brands, Honest Cuisine und Nocturnal Living.
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- Auf Anfrage wertet Just Eat weitere Daten aus - in jeder Region der Schweiz.
- Just Eat-Geschäftsführer Lukas Streich steht für Interviews zur Verfügung.
Mit 5'800 Partnerbetrieben und 1,5 Millionen Kund:innen, die regelmässig bei Just Eat Schweiz bestellen, bietet das Unternehmen durch umfangreiche Datenanalysen einen einzigartigen Einblick in das Bestell- und Essverhalten der Schweizer Bevölkerung. Gemeinsam mit Expert:innen hat Just Eat drei aktuelle Food-Trends definiert: Virtual Brands, Honest Cuisine und Nocturnal Living.
Just Eat-Geschäftsführer Lukas Streich: "Besonders spannend finde ich, dass sich in den Trends die Bedürfnisse, Emotionen und Sorgen unserer Gesellschaft widerspiegeln. Ob es der Wunsch nach schneller Verpflegung oder der bewusste Rückzug aus dem hektischen Alltag ist: Die kulinarischenTrends erzählen uns viel über den Zeitgeist."
Trend 1: Virtual Brands
Die Identifikation mit Marken gewinnt im Bereich Food Delivery zunehmend an Bedeutung, insbesondere bei den digitalaffinen Generationen Z und Alpha. Influencer wie MrBeast, der in 15 Ländern 2'000 virtuelle Restaurants betreibt, haben das Konzept der Virtual Brands populär gemacht. Diese treten ausschliesslich online auf, entwickeln Food Konzepte und stellen diese an bestehende Restaurants (Partnerbetriebe) zur Verfügung. Damit können Virtual Brands schnell und effizient auf neue Social Media Food-Trends reagieren: Umfangreiche Investitionen in neue Standorte oder Anpassungen entfallen. Der Trend hat in diesem Jahr definitiv auch die Schweiz erfasst, aktuell starten die Jungunternehmen Just Virtual oder Future Kitchens regelrecht durch.
Trend 2: Honest Cuisine
Honest Cuisine ist kein kurzlebiger Trend, sondern ein grundlegender Wandel, der unsere Wahrnehmung, Beschaffung und Zubereitung von Lebensmitteln nachhaltig verändert. Im Fokus stehen natürliche Zutaten ohne künstliche Zusätze, die den ursprünglichen Geschmack hervorheben. Ob regional oder global inspiriert – Honest Cuisine setzt auf Produkte mit klar nachvollziehbarer Herkunft und eine transparente Lieferkette. Auch die Reduktion auf das Wesentliche spielt eine zentrale Rolle, was sich in zugänglichen, einfachen Zubereitungsmethoden zeigt. Damit stellt Honest Cuisine eine Gegenbewegung zur industrialisierten Lebensmittelproduktion dar und beeinflusst zunehmend sogar die Fast-Food-Branche.
Trend 3: Nocturnal Living
In diesem Jahr hat sich Nocturnal Living (nachtaktives Leben) zu einem bemerkenswerten Trend entwickelt und beschreibt eine Verschiebung des täglichen Lebensrhythmus nach hinten, bei der Menschen länger wach bleiben und ihre Aktivitäten in die späten Abendstunden verlagern. Gründe für diesen Wandel liegen in überfüllten Terminkalendern, der Rückkehr ins Büro und den damit verbundenen Pendelzeiten, der fortschreitenden Urbanisierung sowie flexiblen Freizeitangeboten. Diese Faktoren verlängern die Arbeitstage und erschweren Routinen wie das klassische Abendessen. Dies zeigt sich auch im Bestellverhalten: Während die meisten Bestellungen weiterhin zwischen 18 und 19 Uhr erfolgen, ist das Bestellvolumen nach 20 Uhr stark gestiegen.
- 90 Prozent aller Schweizer Postleitzahlen werden bereits von Just Eat abgedeckt, über 40 Prozent über die eigene Logistik. Dieses Netzwerk bietet die Grundlage dafür, immer mehr Partner auf unserer Plattform zu integrieren, um Kund:innen im Alltag zu entlasten – sei es für Blumen, Käse und Fleisch oder Elektronikgeräte.
- Die meisten Nachtbestellungen gehen in Basel-Stadt ein, die meisten Frühstückbestellungen in Lausanne.
- Die höchsten Trinkgeldbeträge überweisen Just Eat-Kund:innen aus den Kantonen Zug (Durchschnitt 4.80 Franken), Schwyz (Durchschnitt 4.50 Franken) und Zürich (Durchschnitt 4.30 Franken)
- Der höchste Bestellwert im Jahr 2024 betrug 2’843 Schweizer Franken. Die Bestellung ging bei einem mexikanischen Restaurant in Genf ein.
- In keinem anderen Just Eat Takeaway.com-Markt werden so viele Getränke zu einem Hauptgericht bestellt wie in der Schweiz.