Just Eat, der Schweizer Online Food Delivery-Marktführer mit über 5'000 Restaurant-Partnern, verfolgt zwei Geschäftsmodelle: Entweder liefern die Restaurants selber aus oder Just Eat übernimmt die Logistik mit angestellten, vertraglichen Fahrer:innen. Das Logistik-Geschäftsmodell bietet Just Eat bereits in zahlreichen Schweizer Städten an.
In den Städten Biel und Fribourg ist Just Eat nun mit einer eigenen Flotte zur Auslieferung von Bestellungen gestartet, um den Kund:innen ein noch grösseres Angebot zu ermöglichen. Ab sofort können sich Bieler:innen unter anderem McDonald's, Pokéroom, La Bohème oder Le Sénégalais sowie die Fribourger:innen unter anderem McDonalds, Burger King, Chez mon cousin, Crêperie Sucré Salé oder Ici c’est le Pérou nach Hause oder in’s Büro liefern lassen.
Dabei unterscheidet sich das Just Eat-Modell stark von der Gig Economy, bei der Fahrer:innen als Freelancer:innen gelten. Alle Just Eat-Fahrer:innen sind schweizweit vertraglich angestellt, über dem Mindestlohn bezahlt (inkl. einem 13. Monatslohn), versichert und erhalten Sozialleistungen. Auch werden alle Fahrer:innen pro Stunde und nicht pro Fahrt entlohnt. Damit ist auch die Zeit bezahlt, in der nicht geliefert wird. Dies wirkt sich positiv auf die Sicherheit und Gesundheit aus. Just Eat stellt zudem Ausrüstung und Rucksäcke zur Verfügung.
Wir schaffen Arbeitsplätze, die einen Beitrag zur Gesellschaft und Gesamtwirtschaft leisten, da die Fahrer:innen über den Arbeitgeber versichert sind und alle nötigen Beiträge an Staat und Kanton bezahlt werden. Dies kann im Freelancer-Modell nicht garantiert werden, genauso wenig wie interne Ausbildungen für Fahrer:innen, die bei Just Eat regelmässig stattfinden. Ich wünsche mir, dass alle Food Delivery-Anbieter unter den gleichen Bedingungen schweizweit ausliefern und damit fest angestellt sind. Lieferdienste, die dies nicht tun, bringen massive Wettbewerbsnachteile.Just Eat-Geschäftsführer Lukas Streich